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Wissenswertes rund ums Band

Mit illbruck Know-How zum Erfolg

Fugendichtungsbänder und auch Multifunktionsfugenbänder überzeugen sowohl in der Verarbeitung als auch mit ihren Eigenschaften. So lassen sich die Bänder ohne eine Vorbehandlung des Untergrunds und witterungsunabhängig montieren. Das spart wertvolle Zeit und Geld, zudem erleichtert es die Baustellenplanung.

Mit ihren dampfdiffusionsoffenen, fugenaustrocknenden Eigenschaften sowie ihrer Dauerelastizität mit hoher Bewegungsaufnahme sind imprägnierte, vorkomprimierte Bänder darüber hinaus auch für große Fugenbreiten perfekt geeignet.

Während Fugendichtungsbänder in der Fenster- und Fassadenabdichtung sowie in einigen Spezialbereichen eingesetzt werden können, finden Multifunktionsfugenbänder ihre Anwendung überwiegend in der Fensterabdichtung.

Mit der Erfindung der Multifunktionsdichtungsbänder hat illbruck im Jahre 2007 den Abdichtungsmarkt revolutioniert. Denn diese Bänder dichten aller drei Ebenen einer Fensterfuge mit nur einem Produkt schnell, wirtschaftlich und sicher ab. Dabei erfüllen sie das von der RAL Gütegemeinschaft empfohlene Prinzip "innen dampfdiffusionsdichter als außen". So wird die Abdichtungszeit um 80% reduziert - das bedeutet: mehr Fenster pro Tag.

Mit einer über 60-jährigen Erfahrung in der Entwicklung und Produktion von hochwertigen Fugendichtungsbändern zählt illbruck zu den Marktführern im Segment. Das Portfolio umfasst verschiedene Fugendichtungsbänder und Multifunktionsdichtungsbänder, die alle aktuellen Anforderungen und Richtlinien erfüllen. Denn die stetigen illbruck Innovationen und zahlreichen Patente bieten Produkte auf dem neuesten Stand der Technik. Interne und externe Prüfungen bestätigen dabei deren Qualität. illbruck Know-how bezieht sich aber nicht nur auf das reine Produkt, sondern auch auf die Beratung. Das zeigt: illbruck Bänder “tape you to the top”!

Was heißt BG1, BG2 und BGR?

Was heißt BG1, BG2 und BGR?

BG1 (Beanspruchungsgruppe 1) ist eine der Einstufungen, die ein Dichtband nach der komplexen Prüfung nach DIN 18 542, erreichen kann. Sie bestätigt die Eignung des Dichtbandes für freibewitterte Anwendungen. Dabei ist die 600 Pa Schlagregendichte nur eine der Eigenschaften, die ein Dichtband benötigt, um nach BG1 eingestuft zu werden. Sie verlangt darüber hinaus u.a. Luftdichtigkeit, UV-Beständigkeit und Schwerentflammbarkeit des Dichtbandes.

BG2 (Beanspruchungsgruppe 2) bestätigt die Eignung für den Einsatz bei nicht freibewitterten d.h. verdeckten Anwendungen. Hier ist laut DIN 18 542 eine Schlagregendichtigkeit von 300 Pa nötig.

BG R (Beanspruchungsgruppe Raumseite) ist die Zertifizierung für luftdichte Bänder. Hier ist die Anforderung a < 0,1 m3/[h ⋅ m ⋅ (daPa)2/3]. Das sagt, dass Luftdichtheit dann vorherrscht, wenn weniger als 0,1 Kubikmeter Luft je Stunde und Meter Fuge bei 10 Pa Druck durch die Abdichtung kommt.

Was bedeutet die Bezeichnung MF1 und MF2?

Was bedeutet die Bezeichnung MF1 und MF2?

Multifunktionsdichtungsbänder werden nach Art und Größe der Beanspruchungen, denen sie im eingebauten Zustand ausgesetzt sind, in die Beanspruchungsgruppen MF1 und MF2 eingeteilt.

Alle Multifunktionsdichtungsbänder müssen wie BGR Bänder luftdicht sein. Die Beanspruchungsgruppen MF1 und MF2 unterscheiden sich wie BG1 und BG2 durch UV Beständigkeit und Schlagregendichte.

Wann benötigt man ein BG1 Band?

Wann benötigt man ein BG1 Band?

Dies richtet sich allein danach, ob Bänder später im eingebauten Zustand stärker oder geringer Belastung durch Bewitterung ausgesetzt sind. Hier macht die DIN 18 542 klare Vorgaben. Bänder, die später frei bewittert werden, müssen die Kriterien der BG1 bzw. MF1 erfüllen. Sie haben somit auch einen Schlagregentest bis zu 600 Pa zu bestehen.

Nur in Bereichen mit geringer Witterungsbeanspruchung (z.B. Kopplungen/ unter Verleistungen) ist ein Band entsprechend BG2 oder MF2 ausreichend, für welches lediglich eine Schlagregendichtigkeit bis 300 Pa vorgeschrieben ist.

Muss oder kann man einen Dichtstoff auf ein Fugendichtband aufbringen?

Muss oder kann man einen Dichtstoff auf ein Fugendichtband aufbringen?

Wird ein Dichtstoff auf ein komprimiertes Dichtband aufgebracht, verschließt er die Oberfläche des Bandes und verhindert so, dass Feuchtigkeit durch das Dichtband entweichen kann. Dies ist bauphysikalisch deshalb bedenklich, da angestaute Feuchtigkeit die Materialien am Bauanschluss angreift und so zu Bauschäden, wie z.B. Schimmelbildung, führen kann.

Dichtbänder sind schlagregendicht und dennoch dampfdiffusionsoffen, so dass Feuchtigkeit nach außen abgegeben wird. Der zusätzliche Arbeitsschritt der Versiegelung ist daher nicht erforderlich. Bei Verwendung eines passenden Bandes sparen Sie also Zeit und gehen auf Nummer Sicher!

Wann setze ich ein Band, wann eine Folie für die äußere Abdichtung ein?

Wann setze ich ein Band, wann eine Folie für die äußere Abdichtung ein?

Bei parallel verlaufenden Fugenflanken bietet sich der Einsatz von Dichtbändern an, da sich das Band gleichmäßig an beide Flanken pressen kann und so die Fuge abdichtet. Wichtig: der Einsatzbereich muss eingehalten werden!

Handelt es sich um versetzte Flanken oder verlaufen diese schräg zueinander, sind Fensterfolien besser geeignet, da sie auch an versetzten Flanken gut verklebt werden können. Jedoch müssen Folien, anders als Dichtbänder der BG1, gegen UV-Licht abgedeckt werden.

Warum zahlt sich ein hochpreisiges Band aus?

Warum zahlt sich ein hochpreisiges Band aus?

Dichtbänder werden von externen Prüfinstituten wie die MPA Bau, dem ift Rosenheim u.a. auf Ihre Leistungsfähigkeit bezüglich Schlagregen- und Luftdichtigkeit getestet. In den Prüfberichten finden Sie zuverlässige Angaben dazu, welches Produkt welche Leistungen erbringt. Sie spezifizieren die Eigenschaften eines Bandes und dienen ebenfalls als Grundlage für die Einstufung nach BG1 oder BG2 bzw. MF1 MF2.

Mit dem Freibewitterungstest durch das MPA Bau Hannover stellt illbruck TP600 illmod 600 nun seit über 24 Jahren seine Leistungsfähigkeit live unter Beweis. Denn der Prüfkörper ist im Winter Schnee und Eis, im Frühling Blütenstaub sowie im Sommer brennender Hitze ausgesetzt. Die jährliche Überprüfung bestätigt die hohe Qualität der illbruck Bänder.

Die Leistungsfähigkeit eines Dichtbandes hat entscheidende Auswirkungen: Ein qualitativ hochwertiges Band behält langfristig seine Funktionalität. Oft genügt weniger Material (eine kleinere Dimension) zur Erreichung der nötigen Dichtigkeit. Somit sparen Sie Material und Kosten. Ein solches Band zahlt sich also, trotz seines oftmals höheren Preises, langfristig für Bauherren und Verarbeiter aus. Daher geben wir unseren Premiumbändern TP600 illmod 600, TP652 illmod trioplex+ und TP653 trioplexX das volle Vertrauen und statten es mit der 10-jährigen Zusatzgarantie aus.

Wie ermittelt man die richtige Banddimension?

Wie ermittelt man die richtige Banddimension?

Ganz einfach: Mit unserem Tool zur Ermittlung von Banddimensionen.

Bei der Ermittlung gehen Sie wie folgt vor:

  1. Die abzudichtende Fugenbreite abmessen (nach RAL min. 8 mm).
  2. Die Banddimension so auswählen, dass das ermittelte Maß gut umschlossen wird (z.B. ermittelte Fugenbreite 8 mm = Bandbreite 7 –12 mm). So ist ausreichend Toleranz gegeben.
  3. Die Wahl der Fugentiefe richtet sich nach der Oberflächenqualität der Fugenflanken. Ist diese sehr grob oder rau (z.B. Putzoberfläche) wird ein breiteres Band benötigt als bei einer glatten Oberfläche.