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Großer Bahnhof für den neuen Hauptstadt-Bahnhof

Ende Mai 2004 wurde nach über 10 Jahren Bauzeit Berlins neuer Verkehrsknotenpunkt feierlich eingeweiht. Regionale und überregionale Verbindungen in alle vier Himmels­richtungen kreuzen sich hier. Die beiden Geschosse für Züge vom ICE bis zur S-Bahn werden ergänzt und erschlossen durch drei Etagen mit Gastronomie, exklusiven Geschäften und DB-Dienstleistungen.

Ein Parkhaus ganz unten kann direkt aus dem 2,4 km langen Autotunnel der B 96 (die ehemalige Entlastungsstraße) erschlossen werden. Um die unterirdischen Straßen zu entlüften, wurde ein 30 m hoher, dreieckiger Turm errich­tet, der mit dem DB-Logo ein weithin sichtbares Zeichen setzt. Die Stahlkonstruktion, die außen sichtbar jede Seite in 45 gleichmäßige Felder teilt, wurde mit je 195 Glasbau­steinen ausgefacht.

Durch die enorm unterschiedlichen thermischen Längenänderungen der beiden Baustoffe wurde ein Dichtungsband gesucht, das in seiner Dehn- und Stauchfähigkeit 50% statt der üblichen 25% erreicht und dabei UV-beständig, witterungsfest und schlagregendicht (bis 600 Pa) ist. Gleichzeitig müssen die Fugen zwischen Stahl und Glas, auch an den runden Schweißnähten, so gut abgedichtet sein, dass der Kamineffekt dauerhaft erhalten bleibt.

Diese Funktionen vereint das vorkompri­mierte Fugendichtungsband TP600 illmod 600. Es erfüllt in einem über 20 Jahre Freibewitterungstest seine Funktionen einwandfrei und zuverlässig: gegen Schlagregendruck von 600 Pa abzudichten und dabei dampfdiffusionsoffen und UV-beständig zu bleiben.

Den Bauherrn des Berliner Hauptbahnhofs  überzeugte darüber hinaus die 10-jährige Funktionsgarantie. Außerdem hat TP600 als erstes Produkt dieser Sparte die europäische technische Zulassung erhalten und darf somit als einziges das CE-Zeichen tragen. Damit kann nun der entzerrte Verkehr zwischen Tiergarten und Spreebogen für eine lange Zeit rollen.