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Fassadensanierung am Arbeitsamt München.

12 km Fugenband illbruck TP600 illmod 600

Daten:
Bauherr: Bundesanstalt für Arbeit, Nürnberg
Nutzer:Arbeitsamt München
Planung und Bauleitung:jung – splanemann,
Architekten + Ingenieure,
München
Ausführender Betrieb:Felber Bautechnik GmbH,
Wegscheid und München
Dichtungsband:illbruck illmod 600
Sanierte Fassadenfläche: 20.000 m²
Baukosten: 665.000 Euro brutto

Langlebig und pflegeleicht, aber reich gegliedert – so wollte die Bundesanstalt für Arbeit (BA) die Fassade des Arbeitsamts in München. Die hinterlüftete Klinkerfassade mit Sichtbetonelementen war in der Fläche auch nach 20 Jahren noch intakt. Massive Probleme hingegen gab es bei den Anschlussfugen: Die „Ausblutung“ bituminöser Bestandteile und nahezu gänzliche Loslösung der Anfang der achtziger Jahre eingesetzten Bänder von den Fugenflanken war nicht nur unansehnlich, sondern gefährdete auch die Funktion der Fassade.

Die damals eingesetzten Bänder aus PU-Weichschaumstoff und teerartigen Inhaltsstoffen hielten der Bewitterung und den Bauteilbewegungen besonders auf der Süd- und Westseite des Gebäudes nicht stand. Dadurch konnte Schlagregen in hohem Maße in den Fassadenzwischenraum eindringen und die Dämmung aus Mineralfaser durchnässen. Neben der Herabsetzung des aus heutiger Sicht ohnehin unzureichenden Wärmeschutzes wurden weitere Feuchtigkeitsschäden befürchtet. Darum entschloss sich die BA zur Sanierung der 20.000 m² Fassadenfläche mit einer gesamten Fugenlänge von 12.000 m und Fugenbreiten von 10 bis 50 mm. Die starke horizontale und vertikale Gliederung der Fassade sowie die Notwendigkeit von Bewegungsfugen, welche die thermische Ausdehnung der Klinkervormauerung auffangen, führt zu einer großen Fugenlänge im Verhältnis zur Gesamtfläche.

Zehn Jahre Gewährleistung gefordert
Das Architekturbüro Jung + Splanemann in München übernahm die Bestandsanalyse und definierte die Sanierungsaufgabe: Die auf Beton- und Klinkerflächen deutlich sichtbaren, ölig-bituminösen Ausblutungen mussten beseitigt und die Fugenflanken gereinigt werden. Anschließend sollte eine neue, möglichst dauerhafte Fugenabdichtung erfolgen. Die BA stimmte zu, die Abdichtung mit vorkomprimierten Dichtungsbändern vorzunehmen, für die Architekt Ulrich Jung bereits in seiner ersten Stellungnahme eine Gewährleistungsdauer von zehn Jahren forderte.

Auf Dauer schlagregendicht
Mit der Ausführung wurde die Firma Bautenschutz Felber GmbH, Wegscheid und München beauftragt. Diese sah eine Fugenabdichtung mit dem vorkomprimierten und imprägnierten Dichtungsband illmod 600 vor, für das illbruck die geforderte Funktionsgarantie von zehn Jahren gewährt. Zudem kann das verarbeitungsfreundliche, vorkomprimierte Schaumstoff-Dichtungsband mit einseitiger Selbstklebung schnell und witterungsunabhängig in die Fuge eingebracht werden. Die Abdichtung mit TP600 illmod 600 ist schlagregensicher bis 600 Pa und gleichzeitig dampfdiffusionsoffen. Schädliche Wechselwirkungen zwischen dem Band und den Fassadenbaustoffen Beton, Klinker oder Aluminium des Arbeitsamts kommen nicht vor. Vorteile gegenüber anderen Abdichtungen bot illbruck illmod 600, das in den Farben anthrazit und grau angeboten wird, auch aus gestalterischer Sicht: ein optisch sauberes Fugenbild sowie die Möglichkeit, die Bewegungsfugen klar von den Fugen innerhalb des Klinkerverbands abzuheben.