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Feuerwache Berlin-Buckow: Den Charme der Sechziger bewahrt

Feuerwache Berlin-Buckow: Den Charme der Sechziger bewahrt

Architekt: Jürgen Persch (2010)

Projekt und Herausforderung

Kein Baudenkmal, wohl aber ein Denkmal seiner Zeit: Seit 1962 ist das Gebäude – einst nach Plänen des Berliner Senatsbaudirektors Werner Düttmann gebaut – als Feuerwache in Dienst. 2010 wurde es saniert. Architekt Jürgen Persch stand vor der doppelten Aufgabe, den Stahlbeton-Skelettbau mit kleinem Budget den Anforderungen der EnEV 2009 gemäß energetisch zu ertüchtigen, dabei aber das charakteristische Fassadenrelief zu bewahren.

Lösung

Auf das Betonskelett wurde wie auf die Mauerwerksausfachungen eine 14 Zentimeter starke Dämmschicht aufgebracht. So blieb das Relief erhalten. 120 neue Kunststoffelemente ersetzen die bauzeitlichen Holzfenster samt ihrer Brüstungspaneele. Die Fensterfugen wurden zeit- und kostensparend mit dem Multifunktionsband illbruck TP652 illmod trioplex+ abgedichtet. In nur einem Arbeitsgang entstanden so selbst an unregelmäßigen Laibungen perfekte Abdichtungen nach dem Prinzip „innen dichter als außen“.
Denn das Band erfüllt die Funktionen aller drei Abdichtungsebenen in einem Produkt: außen schlagregendicht und diffusionsoffen, in der Mitte wärme- und schalldämmend und innen luftdicht.

Das Ergebnis: Ein energetisch höchst zeitgemäßes Bauwerk, das den Charme seiner ursprünglichen Gestalt bewahrt.

Eingesetzte Produkte

Zwinger Forum, Dresden - Fenster der Zukunft

Zwinger Forum, Dresden - Fenster der Zukunft

Gesamtentwurf: see Architekten / Fassade: Knerer und Lang Architekten (2011 - 2013)

Projekt

Rund um den Postplatz an der Südecke des Zwingers zeigt das barocke Dresden sein modernes Gesicht. Als Signalbau entstand hier von 2011 bis 2013 das Zwinger Forum. Hauptnutzer ist die Hotelkette Motel One. Ein separat erschlossener Gebäudeteil beherbergt Büros, Läden und ein Restaurant.

Herausforderung:
In möglichst kurzer Bauzeit sollte ein Neubau entstehen, der nicht nur energetisch wegweisend ist: Die Hotelnutzung an dem verkehrsreichen Platz machte auch einen erhöhten Schallschutz nötig.

Lösung:
Statt der angefragten Folienabdichtung empfahl illbruck das Vorwandmontage-System. Seine einfache Verklebetechnik sorgte für eine schnelle und rationelle Ausführung der Fensterreihen in den sandsteinverkleideten Lochfassaden. Das überzeugte den Bauherrn – zumal das System auch optimale Wärmedämmung und einen Schallschutz im Anschluss sicherte, der das hohe bewertete Schalldämmmaß der Fensternicht beeinträchtigt.

Eingesetzte Produkte

Passivhaus, Drensteinfurt - Luftdicht in null Komma nichts

Passivhaus, Drensteinfurt - Luftdicht in null Komma nichts

Architekt: Reinhard Weißen

Projekt

Auf einem nach Süden ausgerichteten, unverbaubaren Grundstück plante der Architekt Reinhard Weißen ein privates Wohnhaus in Holzrahmenbauweise, das die Lagegunst für passive Solargewinne nutzt. Ein zweigeschossiges Fensterelement lässt im Winter viel Sonne und damit Wärme ins Haus. Der hinter diesem Sonnenfenster liegende Raum mit einer Galerie ist bis unters Dach offen.

Herausforderung:
Um den gewünschten Passivhausstandard zu erreichen, musste das ausführende Unternehmen Holzbau Terhalle eine höchstmögliche Luftdichtigkeit der Gebäudehülle und besonders der Fensteranschlüsse sicherstellen.

Lösung:
Deshalb entschieden sich die Holzbauprofis von Terhalle für TP652 illmod trioplex+. Seit 2008 hat das Unternehmen das Multifunktions-Fugendichtungsband bereits in unzähligen Holzrahmenhäusern eingesetzt, die Terhalle schlüsselfertig in ganz Deutschland, England und Belgien errichtet. Neben der kompromisslosen Funktionalität lobt Ralf Schmitz, Betriebsleiter Fenstertechnik bei Terhalle, die einfache und effektive Montage: „Die dreidimensionalen Ecken sind leichter zu bewältigen als mit Folien, und die Fugen sehen sehr sauber aus.“ Auch in Drensteinfurt bewährte sich die Lösung.

„Der Blower-Door-Test ergab gleich beim ersten Mal einen 0,54-fachen Luftwechsel ”, berichtet der Architekt. „Es musste nirgends nachgebessert werden.”

Eingesetzte Produkte

Studentenwohnheim Max-Horkheimer- Straße, Wuppertal

Studentenwohnheim Max-Horkheimer- Straße, Wuppertal

Architekt: Architektur Contor Müller Schlüter

Projekt

Nach fast einem Vierteljahrhundert waren die beiden Dreigeschosser mit Ein- bis Drei-Zimmer Wohnungen für 63 Studenten in die Jahre gekommen. Eine Rundum-Erneuerung rüstete die Bauten von 1984 für die Zukunft. Das Architektur Contor Müller Schlüter strukturierte die Grundrisse neu, ergänzte Duschbäder und eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung. Transluzente, mit Farbfolien hinterlegte Polycarbonatplatten bilden die hinterlüftete, äußere Schale der neuen Gebäudehülle. Dahinter wurde das vorhandene WDVS von einst sechs auf heute 14 Zentimeter Stärke aufgedoppelt.

Herausforderung:
Die Blendrahmen der neuen, bodentiefen Fenster sitzen vor dem Mauerwerk. Der Isothermenverlauf in der vorhandenen und überarbeiteten Gebäudehülle war indes nicht exakt zu berechnen. Gefordert war deshalb eine nach außendampfdiffusionsoffene Abdichtungslösung, die die Anschlüsse in allen Ebenensicher vor Tauwasser und Schimmel schützt und Wärmebrücken verhindert.

Lösung:
Das Multifunktions-Dichtungsband TP652 illmod trioplex+ war die ideale Lösung. Es vereint in einem Produkt die Anforderungen an alle Abdichtebenen: innen luftdicht, schall- und wärmedämmend, und nach außen schlagregendicht, aber dampfdiffusionsoffen. Zugleich ist das Band in der Montage äußerst wirtschaftlich: Die Abdichtungszeit für ein Fenster reduziert sich um bis zu 80 Prozent. Im Ergebnis erreichen die sanierten Bauten heute Niedrigenergiehausstandard. CO2-Ausstoß und Heizkosten haben sich mehr als halbiert. Und Bewohner wie Bauherr können beruhigt den nächsten 25 Jahren entgegensehen.

Eingesetzte Produkte